Meine Motivation war und ist nicht eine politische Karriere.
Aber ich bin ein Mensch, der sich einmischt, wenn es nicht so läuft, wie es sein könnte.


 

Ein konkretes Beispiel: Als wir 1988 nach Wellingsbüttel zogen, gab es rund um den Wellingsbütteler Markt einen Lebensmittelmarkt, ein Reformhaus, einen Fischladen, ein Spielzeuggeschäft und vieles mehr. Ein paar Jahre später waren die meisten dieser Geschäfte weg, das Zentrum von Wellingsbüttel drohte zu verkümmern. 

In einer solchen Situation kann die Kommunalpolitik eingreifen. Gemeinsam mit Stefan Kraxner, einem gebürtigen Wellingsbüttler und seinerzeit in der CDU Bürgerschaftsfraktion haben wir das Thema aufgenommen, die Neugestaltung des Wellingsbütteler Marktplatzes, die Neuansiedlung eines Lebensmittelmarktes, den Erhalt des Wochenmarktes in unterschiedlichen Gremien behandelt und durchgesetzt. Heute freue ich mich darüber, wie lebendig der Wellingsbüttler Ortskern wieder ist.

 

Es gibt unzählige Beispiele: Der Eckerkamp, der begradigt und zur normalen Straße ohne Tempo 30 werden sollte – und heute so schön geschwungen ist, dass man dort gar nicht schneller fahren kann. 

Ich könnte unzählige Beispiele nennen, wo Ortkenntnis und Engagement für den Stadtteil zur Verbesserung beigetragen haben.

 

Nicht alles klappt immer. Manchmal scheitert man an der Verwaltung: der Saseler Markt soll seit gefühlt 15 Jahren neu gestaltet werden, jetzt gibt es eine neue Umsetzungsplanung, ein Jugendzentrum, das ursprünglich im Sasel-Haus entstehen sollte, ist immer noch nicht in Sicht, der Bebauungsplan Wellingsbüttel 16 ist sicher gut gedacht gewesen, im Ergebnis aber leider nicht immer zielführend, für Sasel sind Bebauungspläne noch nicht in Sicht... und solange wird verdichtet.

 

Es gibt viel zu tun, nicht alles kann man beeinflussen, aber man kann es zumindest begleiten und im Sinne der Anwohner umsetzen. Das ermöglicht die Kommunalpolitik.

 

Und das ist meine Motivation: die Dinge mit zu gestalten, die ich beeinflussen kann,

und die Dinge nicht hinzunehmen, die aus kommunalpolitischer Sicht keinen Sinn machen.